Seminar

Die Berliner Mauer:

Geschichte und Rezeption

Am 19. Januar 1989 verkündige der SED-Chef Erich Honecker selbstsicher, dass die Berliner Mauer auch in 50 oder 100 Jahren noch bestehen würde. Zu diesem Zeitpunkt ist die Mauer längst zu einem Symbol des „Kalten Krieges“ geworden. Die Vorstellung, sie könne in absehbarer Zeit verschwinden, erschien damals weltfremd. Nicht einmal ein Jahr später fiel die Berliner Mauer, wobei der Mauerfall nicht nur die deutsche Wiedervereinigung eingeleitet hat, sondern den endgültigen Untergang der sozialistischen Diktaturen in Europa besiegelte.

Die Veranstaltung widmet sich der Geschichte der Berliner Mauer. Ihre Entstehung und Rezeption werden ausführlich thematisiert und es wird insbesondere auf die Todesopfer eingegangen.

Inhalte:

  • Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Der Mauerbau 1961
  • Die Berliner Mauer und deren Rezeption
  • Der Mauerfall (1989)
  • 09. November 2024
    9:00 Uhr16:30 Uhr
  • Politische Akademie der SDS
    Europaallee 18
    66113 Saarbrücken

  • AnsprechpartnerIn
    Carmen Oschmann
    0681 - 906 26 - 21
    co@sdsaar.de



Dr. Alexander Friedman

geb. 1979 in Minsk. Studium der Geschichte an der Staatsuniversität Weißrusslands (Diplom) sowie Neuere und Neueste Geschichte, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität des Saarlandes (Magister), 2009 Promotion ebenda. War während des Studiums in Minsk Leiter der Abteilung Geschichte am College Aish haTorah, Redakteur bei der Zeitung Berega und Tutor des Kurses „Geschichte der Juden in Osteuropa" an der Open University of Israel; belarusische Politik und Geschichte gehören zu seinen thematischen Schwerpunkten.

Ab 2009 Lehraufträge bzw. Mitarbeit in Forschungsprojekten und an Dokumentationen u.a. an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Universität des Saarlandes, der Universität Sciences Po Paris in Nancy, der Universität Luxemburg, der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Duisburg), des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte (Bonn) sowie von Yad Vashem.

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Dr. Alexander Friedman