Seminar

Krieg in der Ukraine (seit 2014)

Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine markiert eine Zäsur in der europäischen Geschichte. Wladimir Putin wirft Europa in die düstere Vergangenheit zurück, die wir längst überwunden glaubten. Putins Zerstörungswahn scheint dabei keine Grenzen zu haben: Er zerstört menschliche Leben und ukrainische Städte, die Zukunft seines eigenen Landes, Sicherheit und Stabilität in Europa.

In dieser Veranstaltung wird die Geschichte der Ukraine nach dem Euromaidan 2013/14 beleuchtet. Die russische Krim-Annexion, Russlands Hybridkrieg in der Ostukraine (2014 bis 2022) und der offene Angriffskrieg (seit 2022) werden ausführlich thematisiert. Die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Ukraine nach 2014 sowie die ukrainische Erinnerungspolitik sind weitere Schwerpunkte des Seminars.

Inhalte:

  • Ukraine nach 1991
  • Euromaidan 2013/2014 und Krim-Annexion
  • Ukraine zwischen 2014 und 2022
  • Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine
  • 18. März 2023
    9:00 Uhr16:30 Uhr
  • Politische Akademie der SDS
    Europaallee 18
    66113 Saarbrücken

  • AnsprechpartnerIn
    Carmen Oschmann
    0681 - 906 26 - 21
    co@sdsaar.de



Dr. Alexander Friedman

geb. 1979 in Minsk. Studium der Geschichte an der Staatsuniversität Weißrusslands (Diplom) sowie Neuere und Neueste Geschichte, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität des Saarlandes (Magister), 2009 Promotion ebenda. War während des Studiums in Minsk Leiter der Abteilung Geschichte am College Aish haTorah, Redakteur bei der Zeitung Berega und Tutor des Kurses „Geschichte der Juden in Osteuropa" an der Open University of Israel; belarusische Politik und Geschichte gehören zu seinen thematischen Schwerpunkten.

Ab 2009 Lehraufträge bzw. Mitarbeit in Forschungsprojekten und an Dokumentationen u.a. an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Universität des Saarlandes, der Universität Sciences Po Paris in Nancy, der Universität Luxemburg, der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Duisburg), des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte (Bonn) sowie von Yad Vashem.

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Dr. Alexander Friedman