Seminar

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Osteuropa nach dem Zusammenbruch des Kommunismus

Im August 2010 schlug der ungarische Kommunalpolitiker Márton Szegedi von der rechtsextremen Jobbik-Partei vor, die „Wiederholungstäter mit Roma-Herkunft die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und sie außerhalb der Städte in Lager zu stecken." 
Der Rechtsextremismus und der Rechtspopulismus, den die ungarische Regierungspartei Fidesz verkörpert, sind keinesfalls eine ungarische Besonderheit. Diese Tendenzen sind in Osteuropa weit verbreitet. In dieser Veranstaltung wird die Entwicklung des Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in den ehemaligen Ostblockstaaten nach dem Zusammenbruch des Kommunismus thematisiert. Es wird dabei insbesondere auf Ungarn, Polen, Tschechien, Bulgarien, Rumänien, die Slowakei und die Ukraine eingegangen. Die Zusammenarbeit zwischen west- und osteuropäischen Rechtspopulisten und Rechtsextremisten wird thematisiert.

Inhalte:

  • Rechtspopulismus und Rechtsextremismus
  • Ungarn & Polen
  • Tschechien & Slowakei
  • Rumänien & Bulgarien
  • Ukraine
  • 05. März 2022
    9:00 Uhr16:30 Uhr
  • Politische Akademie der SDS
    Europaallee 18
    66113 Saarbrücken

  • AnsprechpartnerIn
    Carmen Oschmann
    0681 - 906 26 - 21
    co@sdsaar.de



Dr. Alexander Friedman

geb. 1979 in Minsk. Studium der Geschichte an der Staatsuniversität Weißrusslands (Diplom) sowie Neuere und Neueste Geschichte, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache an der Universität des Saarlandes (Magister), 2009 Promotion ebenda. War während des Studiums in Minsk Leiter der Abteilung Geschichte am College Aish haTorah, Redakteur bei der Zeitung Berega und Tutor des Kurses „Geschichte der Juden in Osteuropa" an der Open University of Israel; belarusische Politik und Geschichte gehören zu seinen thematischen Schwerpunkten.

Ab 2009 Lehraufträge bzw. Mitarbeit in Forschungsprojekten und an Dokumentationen u.a. an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Universität des Saarlandes, der Universität Sciences Po Paris in Nancy, der Universität Luxemburg, der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Duisburg), des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte (Bonn) sowie von Yad Vashem.

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Dr. Alexander Friedman