Vorträge und Lesungen

Vortrag

2024/2025: Schicksalsjahre der Demokratie

Ob in Nahost oder in der Ukraine: Die Welt steht am Scheideweg. Geht es in Richtung einer Stärkung der Demokratie oder in Richtung eines neuen rechten Autoritarismus? Welchen Weg schlägt der Westen ein, vor allem die Vereinigten Staaten: weiter demokratisch oder rechtsradikal-autoritär?

Damit steht oder fällt auch die Unterstützung der Ukraine – zur Freude der Autokraten.

China, Russland, aber auch Indien wollen die Schwäche des Westens nutzen. Die kriegerischen Umbrüche führen auch in den westlichen Staaten zu massiven innenpolitischen Krisen. Auseinandersetzungen bis hin zu Bürgerkriegen zerrütten immer mehr die innere Stabilität von Demokratien und machen deren Staaten zunehmend unregierbar.

Gab es 2024 wenigstens Ansätze, die massiven Konflikte zu befrieden, oder ist die Welt ein noch unfriedlicherer Ort geworden? Was sind die Aussichten für 2025 – speziell mit Blick auf die kommende Bundestagswahl?

Albrecht von Lucke zieht ein Fazit und schaut  voraus.

  • 16. Dezember 2024 | 18:00 Uhr
  • Politische Akademie der SDS
    Europaallee 18
    66113 Saarbrücken

  • Online

  • AnsprechpartnerIn
    Carmen Oschmann
    0681 - 906 26 - 21
    co@sdsaar.de


Albrecht von Lucke

geb. 1967, studierte Rechtswissenschaft und Politologie in Würzburg und Berlin. Er lebt als Redakteur der Blätter für deutsche und internationale Politik in Berlin. Neben seiner Tätigkeit für die Blätter arbeitet Albrecht von Lucke für diverse andere Zeitungen sowie für den Rundfunk und das Fernsehen (u.a. als regelmäßiger Teilnehmer des Presseclubs in der ARD). 2014 wird er mit dem Lessing-Förderpreis für Kritik ausgezeichnet und 2018 erhält er den Otto-Brenner-Preis in der Kategorie „Spezial"-Preis und wird damit „als Streiter für Liberalität, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie" gewürdigt. Zu seinen Buchpublikationen zählen u.a. „68 oder neues Biedermeier: Der Kampf um die Deutungsmacht" (2008), „Die gefährdete Republik: Von Bonn nach Berlin. 1949-1989-2009" (2009) sowie „Die schwarze Republik und das Versagen der deutschen Linken"
(2017).

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Albrecht von Lucke